Verarbeitung personenbezogener Daten durch die für das Online-Bewerbungsverfahren verantwortliche Stelle
Information nach Art. 13 Datenschutzgrundverordnung (Bewerber und Beschäftigte)
Gemäß den Vorgaben des Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) informieren wir Sie hiermit über die
Verarbeitung der über Sie erhobenen personenbezogenen Daten sowie Ihre diesbezüglichen datenschutzrechtlichen Rechte.
Um zu gewährleisten, dass Sie in vollem Umfang über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der
Begründung, Durchführung sowie Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses informiert sind, nehmen Sie bitte
nachstehende Informationen zur Kenntnis.
Datenverarbeiter
Verantwortliche Stelle
Metallbau Lührmann GmbH, Am Wiesengrund 5, 18299 Laage, Tel.: 038459 67000, info@luehrmann-laage.de
Datenschutzbeauftragter
Prof. Ulf Glende, GLENDE.CONSULTING GmbH & Co. KG, Friedrich-Barnewitz-Str. 7, 18119 Rostock
info@glende-consulting.de
Verarbeitungsrahmen
Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
Bewerbung
Mit Ihrer Entscheidung, sich auf diese Stelle zu bewerben, übermitteln Sie neben Ihren persönlichen Daten auch
Informationen über Ihren schulischen und beruflichen Werdegang. Mit der Übermittlung Ihrer Bewerbungsunterlagen per EMail werden diese automatisch erfasst. Hierbei werden alle mitgesendeten Dokumente (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse
und sonstige Nachweise) sowie die darin enthaltenen Informationen gespeichert. Sollten Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen
noch persönlich oder auf dem Postweg übermitteln, digitalisieren wir diese zunächst und erfassen sie anschließend ebenfalls
in unserem Bewerbermanagementsystem. Die Originalunterlagen senden wir Ihnen umgehend wieder zurück.
Unzulässige Inhalte
Sie sind allein für den Inhalt der eingestellten Texte verantwortlich. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie uns keine Dateianhänge
mit Viren oder Würmern zusenden. Persönliche Daten, die Sie an uns übermitteln, sollten in der Regel folgendes nicht
enthalten:
• Informationen über Krankheiten, eine eventuelle Schwangerschaft
• Informationen über ethnische Herkunft,
• politische, religiöse oder philosophische Überzeugungen,
• Gewerkschaftszugehörigkeit und sexuelle Ausrichtung,
• diffamierende oder entwürdigende Informationen,
• Informationen, die in keinem konkreten Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung stehen.
Die Informationen, die Sie uns übermitteln, müssen der Wahrheit entsprechen, dürfen keine Rechte Dritter, öffentlichrechtliche Vorschriften oder die guten Sitten verletzen ("Unzulässige Inhalte"). Beachten sie bitte auch, dass Sie uns gegen
sämtliche Forderungen schadlos halten, die uns aufgrund von Informationen mit Unzulässigen Inhalten entstehen und die
uns von Ihnen übermittelt wurden.
Beschäftigung
Zu den erforderlichen Daten gehören insbesondere Ihre Stammdaten (v.a. Vor- und Nachname, Namenszusätze,
Staatsangehörigkeit), Ihre Kontaktdaten (v.a. private Anschrift, Mobil- und Festnetznummer, E-Mail-Adresse), sonstige Daten
aus dem Beschäftigungsverhältnis, wie z. B. Zeiterfassungsdaten, Urlaubszeiten, Arbeitsunfähigkeitszeiten, Skill-Daten,
Sozialdaten, Bankverbindung, Sozialversicherungsnummer, Rentenversicherungsnummer, Gehaltsdaten,
Steueridentifikationsnummer, besondere Gesundheitsdaten und ggf. Vorstrafen) sowie Protokolldaten, die bei der Nutzung
der IT-Systeme anfallen.
Zwecke und Rechtsgrundlagen der Verarbeitung
Bewerbung
Ihre Bewerbungsdaten werden ausschließlich beim Verantwortlichen für den Zweck Ihrer Bewerbung für ein
Beschäftigungsverhältnis verarbeitet. Rechtsgrundlage ist dabei Art. 88 Abs. 1 DSGVO i. V. m. § 26 Abs. 1 und 8 S. 2 BDSG.
Weiterhin können wir personenbezogene Daten über Sie verarbeiten, soweit dies zur Abwehr von geltend gemachten
Rechtsansprüchen aus dem Bewerbungsverfahren gegen uns erforderlich ist. Rechtsgrundlage ist dabei Art. 6 Abs. 1 lit. f
DSGVO, das berechtigte Interesse dabei, ist beispielsweise die Beweispflicht in einem Verfahren nach dem Allgemeinen
Gleichbehandlungsgesetz (AGG).
Beschäftigung
In erster Linie dient die Datenverarbeitung der Begründung, Durchführung und Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses.
Maßgebliche Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 88 Abs. 1 DSGVO iVm. § 26 Abs. 1 BDSG. Daneben können
Kollektivvereinbarungen (Konzern-, Gesamt- und Betriebsvereinbarungen sowie tarifvertragliche Regelungen) gem.
Art. 88 Abs. 1 DSGVO iVm. § 26 Abs. 4 BDSG sowie ggf. Ihre gesonderten Einwilligungen gem. Art. 88 Abs. 1 DSGVO iVm. § 26 Abs. 2 BDSG (z.B. bei Videoaufnahmen) als datenschutzrechtliche Erlaubnisvorschrift
herangezogen werden. Ihre Daten verarbeiten wir auch, um unsere rechtlichen Pflichten als Arbeitgeber insbesondere im
Bereich des Steuer- und Sozialversicherungsrechts erfüllen zu können. Dies erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. c
DSGVO.
Soweit erforderlich verarbeiten wir Ihre Daten zudem auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, um berechtigte Interessen
von uns oder von Dritten (z.B. Behörden) zu wahren. Dies gilt insbesondere bei der Aufklärung von Straftaten
(§ 26 Abs. 1 S. 2 BDSG) oder im Konzern zu Zwecken der Konzernsteuerung, der internen Kommunikation und sonstiger
Verwaltungszwecke. Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten gem. Art. 9 Abs. 1 DSGVO verarbeitet werden,
dient dies im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses der Ausübung von Rechten oder der Erfüllung von rechtlichen
Pflichten aus dem Arbeitsrecht, dem Recht der sozialen Sicherheit und dem Sozialschutz (z. B. Angabe von Gesundheitsdaten
gegenüber der Krankenkasse, Erfassung der Schwerbehinderung wegen Zusatzurlaub und Ermittlung der
Schwerbehindertenabgabe). Dies erfolgt auf Grundlage von Art. 88 Abs. 1 DSGVO iVm. § 26 Abs. 3 BDSG. Zudem kann die
Verarbeitung von Gesundheitsdaten für die Beurteilung Ihrer Arbeitsfähigkeit gem. Art. 9 Abs. 4 DSGVO iVm. § 22 Abs. 1 lit. b
BDSG erforderlich sein. Daneben kann die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten auf einer
Einwilligung nach Art. 88 Abs. 1 DSGVO iVm. § 26 Abs. 2 BDSG beruhen (z.B. betriebliches Gesundheitsmanagement).
Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden
Bewerbung
Soweit keine gesetzliche Aufbewahrungsfrist existiert, werden die Daten gelöscht, sobald eine Speicherung nicht mehr
erforderlich, bzw. das berechtigte Interesse an der Speicherung erloschen ist. Sofern keine Einstellung erfolgt, ist dies
regelmäßig spätestens sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens der Fall. Die Dauer der Speicherung richtet
sich dann nach den gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bspw. aus der Abgabenordnung (6 Jahre) oder dem
Handelsgesetzbuch (10 Jahre). Sofern es nicht zu einer Einstellung gekommen ist, Ihre Bewerbung aber weiterhin für uns
interessant ist, fragen wir Sie, ob wir Ihre Bewerbung für künftige Stellenbesetzungen weiter vorhalten dürfen.
Beschäftigung
Die Speicherdauer der erhobenen Daten beschränkt sich auf das Beschäftigungsverhältnis. Wir löschen Ihre
personenbezogenen Daten, sobald sie für die oben genannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Nach Beendigung des
Beschäftigungsverhältnisses werden die Daten entsprechend der gesetzlichen bzw. behördlichen Aufbewahrungsfristen, die
sich u.a. aus dem Handelsgesetzbuch und der Abgabenordnung ergeben, gespeichert und dann gelöscht. Die Speicherfristen
betragen danach bis zu zehn Jahre. Außerdem kann es vorkommen, dass personenbezogene Daten für die Zeit der
gesetzlichen Verjährungsfrist von drei bzw. bis zu 30 Jahren aufbewahrt werden, wenn Ansprüche gegen uns geltend
gemacht werden können.
Verpflichtung zur Bereitstellung personenbezogener Daten
Bewerbung
Die Verarbeitung Ihrer Daten ist zur Bearbeitung Ihrer bei uns eingegangenen Bewerbung erforderlich. Wenn Sie uns diese
Daten nicht zur Verfügung stellen, können wir Ihre Bewerbung nicht berücksichtigen. Sie sind jedoch nicht verpflichtet,
hinsichtlich des Verfahrens der Bewerbung für nicht relevante bzw. gesetzlich nicht erforderlicher Daten eine Einwilligung zur
Datenverarbeitung zu erteilen.
Beschäftigung
Die Bereitstellung der oben genannten Daten (siehe „Kategorien personenbezogener Daten“) durch den Arbeitnehmer ist gesetzlich und kraft arbeitsvertraglicher Nebenpflichten vorgeschrieben sowie für den Abschluss bzw. die Durchführung des genannten Arbeitsvertrags im Sinne von Art. 13 Abs.2 lit. e DSGVO erforderlich. Bei Nichtbereitstellung dieser Daten wäre die
ordnungsgemäße Durchführung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber nicht möglich.
Weitergabe und Auslandsbezug
Empfänger der personenbezogenen Daten
Ihre personenbezogenen Daten erhalten innerhalb unseres Unternehmens nur die Personen, die diese zur Erfüllung unserer
vertraglichen und gesetzlichen Pflichten benötigen, wie die Personalabteilung, die Buchhaltung, der Fachbereich, der
Betriebsrat oder die Schwerbehindertenvertretung. Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich vertraulich und übermitteln
diese nicht an Dritte. Ggf. setzen wir streng weisungsgebundene Dienstleister ein, die uns z. B. in den Bereichen EDV oder der
Archivierung und Vernichtung von Dokumenten unterstützen und mit denen gesonderte Verträge zur Auftragsverarbeitung
geschlossen wurden. Außerhalb des Unternehmens übermitteln wir Ihre Daten an weitere Empfänger, soweit dies zur
Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen Pflichten erforderlich ist. Hierbei handelt es sich insbesondere um die
Sozialversicherungsträger, die Krankenkasse, die Rentenversicherung, berufsständische Versorgungseinrichtungen, die
Agentur für Arbeit, die Berufsgenossenschaft, die Finanzbehörden, Unfall – und Haftpflichtversicherungen, Gerichte, Banken,
zuständige Stellen, um Ansprüche aus der betrieblichen Altersversorgung oder vermögenswirksame Leistungen
gewährleisten zu können, Drittschuldner im Falle von Lohn- und Gehaltspfändungen oder Insolvenzverwalter im Falle einer
Privatinsolvenz.
Übermittlung personenbezogener Daten in ein Drittland
Grundsätzlich werden von uns keine Daten an ein Drittland übermittelt. Betroffenenrechte
Widerruf erteilter Einwilligung (Art. 7 DSGVO)
Sie können erteilte Einwilligungen jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, ohne dass dabei die Rechtmäßigkeit der
bis dato erfolgten Verarbeitung berührt wird.
Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21 DSGVO)
Sie haben das Recht, Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen.
Weitere Rechte in Bezug auf Ihre Daten
Sie haben ferner das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten.
Beschwerderecht
Sind Sie der Meinung, dass wir bei der Verarbeitung Ihrer Daten gegen deutsches oder europäisches Datenschutzrecht
verstoßen, so bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen, um Fragen klären zu können. Sie haben selbstverständlich auch
das Recht, sich an die zuständige Aufsichtsbehörde zu wenden:
Der Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern, Schloss Schwerin,
Lennéstraße 1, 19053 Schwerin, Telefon: +49 385 59494 0, Telefax: +49 385 59494 58,
E-Mail: info@datenschutz-mv.de
Sofern Sie eines der genannten Rechte uns gegenüber geltend machen wollen, so wenden Sie sich bitte an unseren
Datenschutzbeauftragten. Im Zweifel können wir zusätzliche Informationen zur Bestätigung Ihrer Identität anfordern.
Zusätzlich zu dieser Datenschutzerklärung können Sie auf https://www.metallbau-rostock-laage.de/datenschutzerklarung/unsere allgemeine Datenschutzerklärung einsehen.